Bereiche im Detail

Innere Medizin

► Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 3’271, davon 22.7% zusatzversicherte Patient:innen
  • Medizin: mittlere Verweildauer stationärer Patient:innen: 4.1 Tage
  • Akutgeriatrie: mittlere Verweildauer stationärer Patient:innen: 14.3 Tage
  • ambulante Eintritte: 19’287

► Highlights

  • Die ambulanten Sprechstunden der Klinik für Innere Medizin und Altersmedizin (Endokrinologie-Diabetologie, Hämatologie, Nephrologie) verzeichneten 2025 einen deutlichen Anstieg der Konsultationen – sowohl in Rheinfelden als auch in der IAVO-Praxis an der Hauptstrasse in Frick.
     
  • Die Klinik für Innere Medizin und Altersmedizin bleibt eine attraktive Ausbildungsstätte für ärztliche Berufsanfänger:innen nach dem Staatsexamen sowie für zahlreiche Unterassistent:innen aus dem In- und Ausland. Viele bewerben sich im Anschluss für eine Stelle als Assistenzärztin oder Assistenzarzt, um ihre ärztliche Weiterbildung am GZF fortzusetzen.
     
  • Beide Klinik-Standorte verfügen über anerkannte Tutoren des Moduls «Basis-Notfallsonographie (PoCUS-Komponente 1)» der Schweizerischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (SGUM). Da die supervidierte Durchführung einer bestimmten Anzahl solcher Untersuchungen neu verpflichtender Bestandteil der Facharztausbildung Allgemeine Innere Medizin der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) ist, ist es ein relevanter Mehrwert, dass diese Untersuchungen an beiden Standorten gesammelt und beglaubigt werden.
     
  • Unter der Organisation von Dr. med. David Johansson fanden auch 2025 zahlreiche Lunchmeetings statt. Sie bieten spannende Einblicke und aktuelle Informationen von internen und externen Expert:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die Veranstaltungen werden von Mitarbeitenden und Hausärzt:innen rege besucht und sind teilweise durch SGAIM-Credits als offizielle Fortbildung anerkannt.
     
  • Das regionale Ärzt:innentreffen mit anschliessendem Apéro fand am 21. August 2025 in Rheinfelden statt.
     
  • Neu werden für die Pflegeteams der Überwachungsstation (IMC), der Privatabteilung und der interdisziplinären Abteilung ärztliche Fortbildungen angeboten, die auf grosses Interesse stossen.
     
  • Am erfolgreichen Überwachungsaudit ISO 9001, insbesondere im Hinblick auf das Qualitätsmanagement, waren an beiden Standorten Kaderärzt:innen und Pflege unmittelbar beteiligt.
     
  • Zum Team der Kaderärzt:innen stiessen im vergangenen Jahr: die Internist:innen Dr. med. Daniel Caviezel, Dr. med. Chloé Kaech, Nassim Emteir und Dr. med. Annelies Santschi. Neu im Team der Endokrinologie sind Laila Füchtbauer, Isabel Hofer und Dr. med. Sophia Lengsfeld.
     
  • Die Zusammenarbeit mit den lokalen Kliniken (Reha Rheinfelden und Klinik Schützen) wurde weiter intensiviert. Dr. med. Katharina Gessler, die neue Chefärztin der Klinik Schützen Rheinfelden, möchte die erfolgreiche Kooperation der letzten Jahre fortführen.

Highlights Altersmedizin / Akutgeriatrie
 

  • Die Altersmedizin des GZF hat sich im Jahr 2025 bei internen wie externen Stakeholdern weiter erfolgreich etabliert. Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, geprägt von einer Bettenbelegung von über 87 Prozent. Diese hohe Auslastung unterstreicht das gestiegene Interesse und die wachsende Nachfrage und zeigt deutlich, dass Altersmedizin für viele Menschen ein zentrales Thema ist.
     
  • Die positiven Rückmeldungen unserer Patient:innen bestätigen den hohen Qualitätsstandard des GZF. Im vergangenen Jahr konnten mehrere fortschrittliche Qualitätsmassnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Diese Initiativen verbessern nicht nur die patient:innenzentrierte Versorgung, sondern stärken auch das Vertrauen in unsere Kompetenz und Expertise im Bereich Altersmedizin.
     
  • Ein besonderer Höhepunkt war der Publikumsevent im November 2025, der auf grosses Interesse stiess. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, den Dialog mit der Bevölkerung zu intensivieren, Erkenntnisse aus der Altersmedizin zu teilen und innovative Ansätze vorzustellen.

Frauenklinik und Brustzentrum

► Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 1’567, davon 27.6% zusatzversicherte Patient:innen (ohne Säuglinge)
  • mittlere Verweildauer stationärer Patient:innen: 2.8 Tage
  • Operationen: 1’201, davon 27.2% ambulant


Mammaeingriffe

  • Mamma-Eingriffe Mamma-Karzinome: 172
  • Anzahl Fälle mit der Diagnose Brustkrebs: 187
  • Brustoperationen gesamt: 237
     
  • Komplexe Beckenbodenoperationen: 130
  • Geburten: 427

► Highlights

  • Die Fallzahlen sowie die Zahl der Brustoperationen sind erneut gestiegen: Die Zahl der Brustkrebsdiagnosen erhöhte sich um 20 auf 140 primäre Fälle und 18 Lokalrezidive. Damit nahm auch die Zahl der Brustoperationen zu – von 225 Eingriffen im Jahr 2024 auf 237 im Jahr 2025.
     
  • Unter anderem dank der ausgewiesenen Expertise von Dr. med. Claudia Bühler, Leitende Ärztin, und dem von ihr erworbenen European Diploma in Breast Imaging (EDBI) konnte das GZF seine Position als führendes Zentrum für Brustbildgebung in der Region weiter stärken. Die hohe fachliche Qualifikation trägt zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der diagnostischen Qualität im Bereich der Mammabildgebung bei.
     
  • Bei geeigneten Patient:innen führen wir Brustoperationen vermehrt in Tumeszenz‑Lokalanästhesie durch. Dieses Anästhesieverfahren reduziert die Risiken und Nachteile einer Vollnarkose und eignet sich insbesondere für ältere oder multimorbide Patient:innen sowie für Frauen mit ausgeprägter Narkoseangst. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Anästhesie postoperativ anhält, wodurch der Bedarf an Analgetika sinkt und die Mobilisation deutlich früher möglich ist. Da die Patient:innen während des Eingriffs bei Bewusstsein bleiben, entsteht eine persönlichere Interaktion zwischen Ärztin und Patient:in. In Kombination mit einer regionalen Infiltrationsanästhesie lassen sich auch umfangreichere Eingriffe sicher und gut durchführen.
     
  • Das Brustzentrum Rheinfeld trägt neu den Namen Integratives Brustzentrum Rheinfelden. Die Namensanpassung unterstreicht die Bedeutung des Angebots an wissenschaftlich fundierten komplementärmedizinischen Begleitbehandlungen. Die Integrative Medizin verfolgt unter anderem das Ziel, Patient:innen bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen und Nebenwirkungen konventioneller Therapien zu lindern.
     
  • Im Jahr 2025 erblickten 427 Kinder am GZF das Licht der Welt. Im Vorjahr waren es 432. Damit bewegt sich die Geburtenzahl im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Wir freuen uns über die 427 Geburten im Jahr 2025 ganz besonders. Damit konnten wir dem schweizweiten Trend sinkender Geburtenzahlen entgegenwirken und die Zahl nahezu auf Vorjahresniveau halten. Der geburtenstärkste Monat war der Juli mit 51 Geburten. Einen aussergewöhnlichen Moment erlebte das GZF in der Nacht auf den 1. Mai 2025: Zwei Neugeborene erblickten exakt gleichzeitig um 01.41 Uhr das Licht der Welt – etwas, das selbst Zwillinge nicht schaffen.

Chirurgie

►Kennzahlen
(inkl. Urologie, Hals-Nasen-Ohren)

  • stationäre Austritte: 1’448, davon 22.1% zusatzversicherte Patient:innen
  • mittlere Verweildauer stationärer Patient:innen: 3.0 Tage
  • Operationen: 1’568, davon 22.9% ambulant
  • ambulante Eintritte: 6’557

Highlights

  • Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat sich 2025 erfolgreich weiterentwickelt. Die Zahl der Eingriffe liegt weiterhin auf hohem Niveau. Die stationären Austritte betrugen im vergangenen Jahr 1’448.
     
  • Seit dem 1. Mai 2025 verstärkt Charles Antoine Schram als Leitender Arzt das Gastroenterologie-Team.
     
  • Georgios Gklavenos führte die Klinik ad interim und stellte gemeinsam mit dem Team sicher, dass trotz Personalengpässen alle Patient:innen umfassend behandelt und betreut wurden. Ein grosser Dank gilt dem gesamten Team für den aussergewöhnlichen Zusammenhalt und die gelebte Solidarität.
     
  • Seit dem 1. September 2025 steht die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Ida Füglistaler. Mit ihr kehrte eine vertraute und geschätzte Kollegin ans GZF zurück: Sie leitete die Klinik bereits vor einigen Jahren ad interim und bringt neben ihrer beeindruckenden fachlichen Laufbahn auch grosse menschliche Stärke mit. Nach Stationen bei Clarunis, dem Claraspital und weiteren renommierten Kliniken im In- und Ausland übernahm sie im vergangenen Herbst offiziell die Verantwortung für die Allgemein- und Viszeralchirurgie.
     
  • Am 1. Oktober 2025 stiess Dr. med. Lea Stoll als Leitende Ärztin zum Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
     
  • Im Herbst mussten wir uns von unserem geschätzten Kollegen Dr. med. Christoph Steinborn verabschieden. Er hat über viele Jahre hinweg unzähligen Menschen geholfen – mit seinem umfassenden Wissen, seiner langjährigen Erfahrung und seiner grossen Empathie. Er war nicht nur ein hervorragender Arzt, sondern auch ein wertvoller Mensch und Kollege, dessen Engagement und Herzlichkeit uns allen in Erinnerung bleiben werden.

Zentrum für Bewegung

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 3’113 davon 30.2% zusatzversicherte Patient:innen
  • mittlere Verweildauer: 3.1 Tage
  • Operationen: 4’727 davon 37.3% ambulant
  • ambulante Eintritte: 11’953

Highlights

  • Im Jahr 2025 verzeichnete das Zentrum für Bewegung in einem anspruchsvollen Umfeld erneut eine Zunahme sowohl der behandelten Patient:innen als auch der durchgeführten Eingriffe.
     
  • Die positive Entwicklung der Notfallstation sowie die klare Positionierung des Zentrums für Bewegung als kompetenter Anbieter für ältere Patient:innen führten standortübergreifend zu mehr unfallchirurgischen Versorgungen. Besonders hervorzuheben ist der deutliche Anstieg komplexer Akutbehandlungen geriatrischer Verletzungen. Die enge Zusammenarbeit mit der Akutgeriatrie und externen Partnern – darunter die Rehaklinik Rheinfelden – bestätigt, die hohe Versorgungsqualität für diese Patient:innenengruppe.
     
  • Auch in der Prothetik und Rekonstruktiven Chirurgie (Orthopädie) setzte sich der Aufwärtstrend fort. In allen Bereichen der Prothetik – Schulter, Hüfte und Knie – wurden deutlich mehr Patient:innen behandelt.
     
  • Die Handchirurgie erfüllte einmal mehr ihre Rolle als zentrale Anbieterin für das Fricktal und darüber hinaus sowie als spezialisierte Klinik für Handprothetik.
     
  • Durch die Einführung fachspezifischer stationärer Abteilungen, unter anderem für Unfallchirurgie und Orthopädie, konnte die Qualität des stationären Aufenthalts am Zentrum für Bewegung weiter gesteigert werden.
     
  • Entsprechend dem Trend wurden die Sprechstundentätigkeiten an allen Standorten – Rheinfelden, Laufenburg, Frick und Stein – weiter ausgebaut und gezielt gestärkt.

Personelles
 

  • Seit September 2025 verfügt das Zentrum für Bewegung über den zusätzlichen Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Johann-Sebastian Kunst. Das interdisziplinäre Team behandelt das gesamte Spektrum von Wirbelsäulenerkrankungen – konservativ wie operativ – und bietet individuell abgestimmte Therapiekonzepte. Die Nachfrage in diesem Bereich ist hoch und weiter steigend. Mit der neuen Oberärztin Helen Bumann konnte insbesondere die konservative Therapie inklusive Infiltrations‑ und Schmerztherapie gezielt ausgebaut werden.
     
  • Das Team der Handchirurgie wurde durch Karolina Kasparkova, Oberärztin, verstärkt, die von der Universitätsklinik Bern ans Zentrum für Bewegung wechselte. Sie bringt zusätzliche Expertise in der Ultraschalldiagnostik, der Nervenchirurgie sowie der plastisch‑rekonstruktiven Handchirurgie ein.
     
  • Mit Alicia Sander wird erstmals eine Physician Assistant (PA) am Zentrum für Bewegung eingesetzt. In ihrer Rolle als Bindeglied zwischen ärztlichem und pflegerischem Dienst stärkt sie die interdisziplinären Behandlungspfade auf der Bettenstation.
     
  • Dirk Thümmler, Teamleiter Fuss- und Sprunggelenk, hat als einer der ersten 30 Ärzt:innen das PersCert TÜV‑Zertifikat als Spezialist für Fuss- und Sprunggelenkchirurgie (GFFC) erworben. Diese Auszeichnung bestätigt höchste fachliche Kompetenz und wird nur unter strengen Qualitätsanforderungen vergeben. Sie stärkt die Qualität und Spezialisierung unseres medizinischen Angebots nachhaltig.

Aus- und Weiterbildung

Die Aus- und Weiterbildung ärztlicher Fachkräfte hat am GZF eine lange Tradition. Seit über 15 Jahren ist das GZF für die Assistenzarztweiterbildung in der Allgemeinen Chirurgie zertifiziert und bietet ein strukturiertes Rotationsmodell in Orthopädie, Allgemeiner Chirurgie, Handchirurgie und Unfallchirurgie. Ein Mentoring‑System stellt die individuelle Betreuung der Weiterbildungskandidierenden sicher. Die anonyme Befragung der Assistenzärzt:innen bestätigten auch 2025 eine deutlich überdurchschnittliche Weiterbildungsqualität des GZF.

Das Zentrum für Bewegung engagiert sich aktiv in Forschung und Wissensvermittlung. Im Jahr 2025 wurden gemeinsam mit externen Partner:innen:
 

  • 6 Peer‑Review‑Publikationen veröffentlicht
  • 10 Kurse aktiv begleitet (als Referent:innen oder Organisator:innen)
  • 8 Schulungen für Fachpersonen durchgeführt (z. B. H+ Bildung)
  • 8 Publikumsvorträge gehalten.

Besonders hervorzuheben ist eine vierjährige Anwendungsstudie zu Osteosynthesematerial, die unter der Leitung von Oberarzt Dr. med. Thomas Wolfinger in Kooperation mit einem Industriepartner erfolgreich abgeschlossen wurde.

Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 225 davon 18.2% zusatzversicherte Patient:innen
  • mittlere Verweildauer: 2.6 Tage
  • ambulante Eintritte: 580
  • Operationen: 326 davon 27.3% ambulant

► Highlights

  • Die Zahl der Patient:innen der Klinik für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie hat sich im Jahr 2025 weiter positiv entwickelt. Dies betrifft sowohl die ambulanten als auch die stationären operativen Leistungen. Im vergangenen Jahr wurden 225 stationäre Austritte und 580 ambulante Eintritte verzeichnet.
     
  • Die extern geführte Brustsprechstunde am Claraspital in Basel wurde im vergangenen Jahr erneut von mehr Patient:innen aufgesucht. Zudem stieg die Anzahl der dort operativ rekonstruktiv versorgten Patient:innen deutlich an.
     
  • Der fest zugeordnete Operationszeitraum für interdisziplinäre Brustoperationen zwischen der Senologie und der Plastischen Chirurgie wurde, aufgrund des zunehmenden Bedarfs, kontinuierlich genutzt.
     
  • Auch die operative, interdisziplinäre Behandlung von Patient:innen des Bauchzentrums am Claraspital, bei der plastisch-rekonstruktive Verfahren zum Verschluss von Gewebedefekten erforderlich sind, wurde weiter ausgebaut.
  • Die operative Behandlung des Lipödems wird als zusätzlicher künftiger Schwerpunkt weiter geplant und ausgebaut.
     
  • Chefarzt Dr. med. John Doummar besuchte das International Breast Symposium Düsseldorf (IBSD).
     
  • Im Rahmen der MPA-Veranstaltung «Ihr Brustzentrum Nordwest» hielt Dr. med. John Doummar am GZF in Rheinfelden einen Vortrag zum Thema «Ästhetische Chirurgie der Brust: Lipofilling».
     
  • Dr. med. Henning Knors, Oberarzt, nahm am World Lipoedema Congress in Rom teil.
     
  • Markus Schmitz, Leitender Arzt, besuchte das International Breast Symposium Düsseldorf (IBSD).

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 65
  • mittlere Verweildauer: 1.3 Tage
  • Operationen: 93 davon 31.2% ambulant
  • ambulante Eintritte: 810

Highlights

  • Im Vergleich zum Vorjahr wurden sowohl stationär als auch ambulant leicht weniger Patient:innen behandelt. Insgesamt verzeichneten wir 65 stationäre und 810 ambulante Eintritte. Der Grund dafür liegt darin, dass die beiden Bereiche Plastische und Rekonstruktive Chirurgie sowie Plastische und Ästhetische Chirurgie vom selben Team betreut werden. Im vergangenen Jahr kam es – wie bereits im Vorjahr – zu einer Bedarfsverschiebung zugunsten der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie.
     
  • Durch die Einführung eigenständiger Behandlungssprechstunden für minimal-invasive Eingriffe, die von medizinischen Praxisfachpersonen (MPA) durchgeführt werden, konnte die betriebliche Effizienz weiter gesteigert werden. Diese von MPAs geleiteten Sprechstunden und Behandlungen stossen bei den Patient:innen auf sehr positive Resonanz und werden kontinuierlich ausgebaut.
     
  • Chefarzt Dr. med. John Doummar und Leitender Arzt Markus Schmitz haben sich für die neue, besonders gewebeschonende Brustvergrösserungstechnik Preservé qualifiziert. Diese Methode stellt einen wichtigen und zukunftsweisenden Bestandteil im Bereich der Brustvergrösserung dar und wird sich international zunehmend etablieren.
     
  • Dr. Doummar nahm am 29th Annual Meeting der Vereinigung der Deutschen Ästhetischen und Plastischen Chirurgen (VDÄPC) sowie am Aesthetic & Anti-Aging Medicine World Congress (AWMC) in Monaco teil.
     
  • Dr. Doummar wurde bei einem internationalen Wettbewerb der Firma Allergan im Bereich der Hyaluronsäurebehandlungen im Gesicht unter die TOP 20 Ärzt:innen weltweit gewählt.
     
  • Markus Schmitz nahm an der 36. Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) in Düsseldorf teil.

Anästhesie

Kennzahlen

  • Anästhesiologisch betreute Patient:innen: 6’937
  • Vollnarkosen: 5’286
  • Teilnarkosen: 2’789
  • im Akutschmerzdienst betreute Patient:innen: 973

► Highlights

  • Bei den Anästhesien wurde im Jahr 2025 ein Rekordwert erreicht. Erstmals in der Geschichte des GZF wurden fast 7’000 Anästhesien durchgeführt. Dies unterstreicht die kontinuierlich steigende Nachfrage.
     
  • Mit einem Anteil von 40 Prozent wurde erneut ein hoher Wert bei den Regionalanästhesien erzielt, was die hohe Fachkompetenz und den Trend zu schonenderen Verfahren unterstreicht.
     
  • Der Einsatz des potenziell umweltschädlichen Inhalationsgases Sevofluran wurde auf unter fünf Prozent reduziert. Damit wurde die Nachhaltigkeit in der Anästhesie gestärkt und das GZF setzt ein klares Zeichen für «Green Anaesthesia» und für eine verantwortungsbewusste Medizin.
     
  • Die personalisierte Anästhesie wurde ausgebaut und sechs neue Geräte zur Narkosetiefeüberwachung wurden in Betrieb genommen. Narkosetiefeüberwachung bezeichnet die kontinuierliche Kontrolle, wie tief eine Narkose wirkt. Sie stellt sicher, dass Patient:innen während einer Operation weder Schmerzen empfinden noch zu stark sediert sind. Moderne Geräte ermöglichen eine präzisere Anpassung der Anästhesie an die individuellen Bedürfnisse und tragen dazu bei, Risiken wie Delirien zu vermeiden.
     
  • Die Interdisziplinäre Überwachungsstation (IMC) war insgesamt sehr gut ausgelastet: 1’100 Patient:innen wurden betreut und 4’806 Schichten geleistet. Diese Zahlen zeigen die kontinuierlich hohe Nachfrage sowie die hervorragende Arbeit unseres Teams.

Radiologie

► Kennzahlen

  • Magnetresonanztomographie-Untersuchungen: 5'019 (+7.5%) Vorjahr 4’667
  • Computertomographie-Untersuchungen: 6'138 (+5.8%) Vorjahr 5’800
  • Ultraschall/Sonographien: 1'162
  • Röntgen-Untersuchungen: 13'365
  • Mammographien:  1'696

Highlights

  • Die Untersuchungszahlen blieben insgesamt auf einem stabilen Niveau. Gleichzeitig konnte im Vergleich zur Vorperiode der ambulante Bereich gestärkt werden, was sich auch in der Zunahme der MRI‑ und CT‑Untersuchungen zeigt.
     
  • Mit der Inbetriebnahme der MRI‑Mamma‑Biopsie-Einheit wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Damit steht nun das vollständige senologische Abklärungsspektrum hausintern für unsere Zuweiser und insbesondere für unser Brustzentrum zur Verfügung. Dieses verbessert die diagnostische Qualität und bietet kompetente Versorgung aus einer Hand.   

Pflege

►Kennzahlen

  • Bettenbelegung Akutspital bei 79% von 129 Betten
  • Geleistete Pflegetage im Akutspital: 37’683, davon Säuglinge: 1’254
  • Bettenbelegung Pflegeheim bei 97% von 95 Betten
  • Geleistete Pflegetage im Pflegeheim: 32'822

► Highlights

Pflege Akutspital

  • Das Jahr war geprägt von der Planung und Umsetzung der neuen Aufnahmeklinik in Rheinfelden. Das übergeordnete Ziel der umgesetzten Massnahmen war eine bedarfsgerechte Anpassung der Strukturen für ambulante und stationäre Eingriffe zwischen der Villa Robersten und dem Spital Rheinfelden. Dadurch wird die Versorgung unserer Patient:innen kontinuierlich verbessert, Ressourcen werden effizienter genutzt und die Auslastung gesteigert. Seit der Umsetzung werden ambulante Operationen vorrangig in der Villa Robersten konzentriert. Dafür wurde das ambulante Angebot gezielt ausgebaut und die stationäre Versorgung so organisiert, dass auf Wochenendbelegungen verzichtet werden kann. Im Spital Rheinfelden entstehen dadurch zusätzliche Kapazitäten für stationäre Eingriffe. Um die neu verteilten ambulanten und stationären Eingriffe standortübergreifend zu koordinieren, wurde ein neuer, gemeinsamer Operations-Kontingentplan erstellt.
     
  • Dank des hohen Einsatzes und der Flexibilität der Pflegemitarbeitenden konnten wir die notwendige Bettenkapazität jederzeit sicherstellen.
     
  • Die Personalsituation blieb insgesamt stabil, trotz üblicher Fluktuationen und der anhaltenden Herausforderungen bei der Rekrutierung. Besonders im Pflegeheim ist es anspruchsvoll, qualifizierte Fachpersonen zu gewinnen. 
     
  • Für die Nachfolge von Elena Groot, die Ende Januar 2026 in Pension ging, konnte auf der Akutgeriatrie mit Lucas Hein ein neuer Abteilungsleiter für die Pflege gewonnen und bereits Ende 2025 eingearbeitet werden.
     
  • Die Einführung eines Kapazitätsmanagement mit optimierter Darstellung im Dispositionstool verbessert die Bettenbelegung und sorgt jederzeit für eine transparente Übersicht.

Bildung und Beratung
Wir freuen uns, dass sich viele Pflege-Absolvent:innen nach der Ausbildung für eine Anstellung am GZF entscheiden.
 

  • HF Pflege: Von zehn Absolvent:innen werden sieben weiterbeschäftigt.
  • FaGe: Von 14 Absolvent:innen werden drei übernommen und fünf starteten eine HF-Ausbildung.
  • AGS: Von acht Absolvent:innen wurde eine Person übernommen und zwei begannen eine FaGe-Ausbildung.

Das Team Bildung und Beratung war zudem an diversen Schulen und Berufsmessen präsent, um die perspektivenreichen Ausbildungsmöglichkeiten am GZF vorzustellen.

Pflege Seora – Leben im Alter

  • Am 5. November 2025 wurde «Seora – Leben im Alter!» vorgestellt: Unter diesem Namen präsentieren wir unsere Pflegeheime mit einem Gesamtauftritt mit neuem Logo, einer modernen Webseite sowie neuer Berufsbekleidung für die Mitarbeitenden. Seit längerer Zeit arbeiteten wir intensiv an der Weiterentwicklung unseres Pflegeheims mit dem Ziel, dessen Identität zu stärken und unser Angebot noch klarer erlebbar zu machen. Der neue Auftritt stärkt die Sichtbarkeit als spezialisierte Institution für die Pflege und Betreuung älterer Menschen. Sie macht unsere Angebote klarer erkennbar und unterstreicht unser Engagement für Qualität, Menschlichkeit und kontinuierliche Weiterentwicklung. Wie bisher bieten wir sowohl Akut- und Übergangs- als auch Langzeitpflege an.
     
  • Mit einer Auslastung von 97% war das Pflegeheim im vergangenen Jahr sehr gut ausgelastet.
     
  • Sebastian Lagger wurde zum Wohnbereichsleiter der Stationen 3–5 in der Seora in Laufenburg ernannt. Seit März 2024 leitet Tamara Kamber erfolgreich die Station der Seora am Standort Rheinfelden. Aktuell läuft die Rekrutierung für eine neue Stationsleitung für die Station 2 in Laufenburg.
     
  • In der Seora fanden zahlreiche Anlässe für Bewohner:innen, teilweise auch mit Angehörigen, statt – vom Fasnachtsfest bis zur Weihnachtsfeier. Der Fotoautomat war dabei jeweils ein Highlight für Bewohner:innen und Mitarbeitende.

Case Management

  • Nach der Pensionierung von Denise Oegerle musste das Team einen personellen Engpass kompensieren. Nach langer Rekrutierungsphase konnte die Stelle Anfang 2026 intern durch Ulrike Schweitzer neu besetzt werden. Seit 2017 ist sie Teil des Case Managements und setzt sich dafür ein, passende Unterstützungsangebote für Patient:innen und deren Umfeld zu finden. Zusätzlich erschwerte der allgemeine Fachkräftemangel im ambulanten Bereich die Organisation von Nachsorgeplätzen. Das Case Management hat mit grossem Einsatz sichergestellt, dass das GZF jederzeit aufnahmefähig blieb.

Praxen

► Highlights

  • Die IAVO-Praxen verzeichneten 2025 ein Umsatzwachstum von 26.9 Prozent auf 6.2 Millionen Franken. Dies ist ein eindrücklicher Beleg für die wachsende Nachfrage und die hohe Akzeptanz in der Region. Seit Februar 2026 ist Petra Ackermann als neue Geschäftsführerin der IAVO Praxen zuständig. Sie ist eine erfahrene Persönlichkeit, welche die IAVO Praxen mit Weitblick und Engagement weiterentwickeln wird.
     
  • Im vergangenen Jahr wurde an der Riburgerstrasse 12 eine weitere IAVO-Praxis eröffnet. Die Praxis befindet sich direkt im Spital und bietet eine umfassende hausärztliche Betreuung. Ende 2025 hat Thomas Bleile seine hausärztliche Praxis im Spital Laufenburg an das GZF übergeben. Die Praxis wird seit Anfang 2026 ebenfalls als IAVO-Praxis geführt.
     
  • Die bisher grösste IAVO-Praxis in Frick an der Hauptstrasse, die im April 2024 eröffnet wurde, ist praktisch ausgelastet. Die Praxis bietet eine einzigartige Kombination von hausärztlicher und fachärztlicher Medizin, ergänzt durch ein attraktives Angebot an Therapien und Beratungen. Neben der hausärztlichen Medizin werden Fachsprechstunden in folgenden Bereichen angeboten: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Kardiologie, Nephrologie, Rheumatologie, Dermatologie, Urologie, Zentrum für Bewegung sowie Oviva-Ernährungsberatung.
     
  • Alle IAVO-Praxen bieten der Bevölkerung im Fricktal eine umfassende Gesundheitsversorgung. Zusätzlich engagieren sich die Verantwortlichen in den Praxen für die Nachwuchsförderung. So haben Assistenzärzt:innen die Möglichkeit, einen Teil ihrer Aus- und Weiterbildung in einer IAVO-Praxis zu absolvieren.
     
  • Alle IAVO-Praxen sowie das Fachärztehaus Frick arbeiten neu mit derselben Praxissoftware «Axenita». Damit erfolgte ein wichtiger Schritt im Rahmen der Standardisierung und Digitalisierung.
  • Spital Rheinfelden
    Riburgerstrasse 12
    4310 Rheinfelden
    T +41 (0)61 835 66 66
    Kontakt
  • Spital Laufenburg
    Spitalstrasse 10
    5080 Laufenburg
    T +41 (0)62 874 50 00
    Kontakt
  • Villa Robersten
    Roberstenstrasse 33
    4310 Rheinfelden
    T +41 (0)61 835 08 65
    villa@gzf.ch

 

  • IAVO
    Rheinfelden
    Möhlin
    Stein
    Frick
    Kontakt
  • Fachärztehaus Frick
    Mühlegasse 18
    5070 Frick
    T +41 (0)62 865 77 77
    Kontakt
  • Rettungsdienst
    Gehrenstrasse 10
    5074 Eiken
    Kontakt
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