Schmerztherapie für mehr Lebensqualität im Alltag

Schmerzen gehören zu den ältesten Symptomen, für die der Mensch eine Behandlungsmöglichkeit und anhaltende Lösungen sucht. Schon im antiken Griechenland wurden für die Schmerzlinderung der Saft der Weidenrinde oder natürliche Opiate eingesetzt, für chirurgische Eingriffe gab es allerdings nicht viele Optionen. So erstaunt es auch nicht, dass sich die Schmerzlinderung bis hin zur Schmerztherapie insbesondere aus dem operativen Bereich heraus entwickelt hat: in der Chirurgie und in der Zahnmedizin; dies als eigener Fachbereich und als integraler Bestandteil der Anästhesiologie.

In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts gründete man in den USA dann die erste Schmerzklinik - ein Zeichen dafür, dass Schmerzen einen eigenen Krankheitswert erlangen können und besondere Behandlungsformen erfordern. Die medikamentöse Beeinflussung ist ein klassisches Feld der Schmerztherapie, dazu gehören auch die unterschiedlichen Anästhesieverfahren bei Akutschmerzen in Zusammenhang mit operativen Eingriffen. Doch es gibt noch weitaus mehr als Pharmakotherapie: so gibt es physiotherapeutische und physikalische Massnahmen, sowie Massage-, Thermo- und Elektrotherapien, als auch Akupunktur/Akupressur sowie Psychotherapien, die erfolgreich zur Schmerzlinderung eingesetzt werden können.

Wichtig ist eine gesamtheitliche, interdisziplinäre Betrachtung sowohl der zugrundeliegenden Ursachen wie auch eine individuell abgestimmte Symptombehebung.

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