Gemeinsam stark unterwegs

Das vergangene Jahr war für das GZF und insbesondere für seine Mitarbeitenden, die im zweiten Pandemiejahr Hervorragendes geleistet haben, sehr anspruchsvoll. Flexibilität, Durchhaltevermögen, Einsatz, Engagement, Leidenschaft, Wille und Solidarität sind Stichworte, die das Jahr 2021 am GZF im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie geprägt haben.

Umso schöner ist es, dass unsere Anstrengungen auch belohnt wurden und das GZF das Jahr 2021 mit einem ordentlichen Betriebsgewinn von 670'000 Franken abschliesst. Damit schreibt das GZF zum ersten Mal, seit die COVID-19-Pandemie die Welt in Atem hielt, wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz stieg um markante 10.3 Prozent von 120.1 Millionen Franken im Jahr 2020 auf hervorragende 132.5 Millionen Franken im Berichtsjahr – ein Rekordumsatz in der Geschichte des GZF. Dieses Ergebnis schliesst die beiden Impf- und Testzentren in Rheinfelden und Laufenburg mit ein. Unser EBITDA konnte von 2.4 Prozent auf positive 6.5 Prozent gesteigert werden, was uns unserem Zielwert von acht bis zehn Prozent wieder deutlich näherbringt. Im Gesamtkontext der Pandemie kann die finanzielle Situation und die Liquidität des GZF gesamthaft als gut eingestuft werden. Dennoch: Wir bleiben nach wie vor wachsam in Bezug auf COVID-19 und schauen konsterniert in die Ukraine.

Das GZF hat die Pandemie insgesamt sehr gut überstanden und ist mit neuer Kraft unterwegs: Die Unternehmung hat sich gesamthaft positiv entwickelt und zeigt ein gesundes Wachstum. 8'792 stationäre Patienten wurden im Jahr 2021 am GZF medizinisch versorgt – 862 stationäre Patienten mehr als noch im Vorjahr. Der ambulante Bereich hat sich ebenfalls sehr stark weiterentwickelt: 79'200 ambulante Eintritte verzeichneten wir im Berichtsjahr. Dies entspricht einer deutlichen Zunahme um 24'500 ambulante Eintritte gegenüber dem Vorjahr mit 54'700 Eintritten. Besonders schön: 478 Kinder wurden letztes Jahr in Rheinfelden geboren. Das sind 10.6 Prozent mehr als noch im Vorjahr und nur 8 Kinder weniger als im geburtenstärksten Jahr 2015. Am GZF jagen wir zwar keine Rekorde, doch diese Zahlen erfüllen uns mit grosser Freude und Stolz!

Auch unsere beliebten Pflegeheime in Laufenburg und Rheinfelden sind aktuell wieder zu 94 Prozent belegt. Damit knüpfen wir praktisch an die Zeit vor der Pandemie an, was sehr positiv zu werten ist. Besonders erfreut hat uns das Ergebnis einer umfassenden, qualitativen Umfrage der Pflegeheimbewohner. Diese hat ergeben: Die Zufriedenheit unserer Pflegeheimbewohner ist insgesamt sehr hoch. Sowohl bei den Pflegeheimbewohnern als auch bei deren Angehörigen kommt besonders die Anbindung der Pflegeheime an unsere Akutspitäler sehr gut an. Die Menschen fühlen sich bei uns sicher und gut aufgehoben. Besonders gelobt wurden die Pflege und die ärztliche Versorgung. Diese durchaus differenzierten Rückmeldungen freuen und motivieren uns, für ein würdiges und erfülltes Leben im Alter Tag für Tag unser Bestes zu geben.

Von der COVID-19-Pandemie bis hin zu geopolitischen Unsicherheiten, wie wir sie in Europa seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hatten. Unsere Welt ist komplex und die Abhängigkeiten im Grossen und Kleinen sind deutlich spürbar. In dieser digitalisierten, vernetzten und interdependenten Umwelt, mit immer geringerem finanziellen und politischen Spielraum, erhöhen sich die Anforderungen an die strategische und operative Unternehmensführung. Ob Digitalisierung, Fachkräftemangel und Rekrutierung, oder die zunehmende Verschiebung in den ambulanten Bereich, eins ist klar: Die Herausforderungen von heute und morgen meistern wir nicht zuletzt auch daher so gut, weil wir starke Partner an unserer Seite haben und auf bewährte Kooperationen zählen können.

Die enge Zusammenarbeit mit dem KSA verlief auch im zweiten Pandemiejahr bestens. Die Mitarbeitenden des GZF und des KSA kennen sich mittlerweile sehr gut, die Kommunikationswege sind kurz und unkompliziert, die Prozesse über beide Häuser sind bekannt. Ob bei der Betreuung von COVID-19-Patienten, beim Betrieb der Impfzentren im Auftrag des Kantons Aargau oder beim «Erweiterten Impfen» der Mitarbeitenden des Gesundheitswesens im Fricktal: Die Zusammenarbeit mit all unseren Partnern und den Gemeinden, in denen wir zuhause sind, klappt ausgezeichnet, bereitet Freude und zeigt, dass wir allesamt an einer gemeinsamen Vision einer guten Gesundheitsversorgung in der Region mit anpacken.

Und was, liebe Fricktalerinnen und liebe Fricktaler, wären wir ohne Ihre Verbundenheit und Ihr Vertrauen? Wie könnten wir ohne unsere kollegialen und kooperativen Zuweiser oder ohne unsere engagierten Mitarbeitenden eine so gute medizinische Versorgung für unsere Region und darüber hinaus sicherstellen? Die Antwort liegt auf der Hand: Es braucht uns alle, dann kommt es gut!

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