Finanzen

Ein positives Resultat

Die Gesundheitszentrum Fricktal AG blickt auf ein weiteres erfolgreiches und intensives Geschäftsjahr zurück. Im stationären Bereich wurde erneut ein Rekord mit über 8‘600 Patienten verzeichnet.

Erfolgsrechnung

  2018 2017
  in Mio. CHF
Betriebsertrag 117.1 114.8
Personalaufwand 75.1 73.8
Medizinischer Bedarf 19.4 18.2
Übriger Sachaufwand 14.9 16.0
     
Operativer Gewinn vor Abschreibungen, Amortisationen und Finanzergebnis (EBITDA) 7.6 6.8
Abschreibungen 7.1 6.4
Finanzergebnis 0.5 0.4
     
Reingewinn nach Swiss GAAP FER 0.1 0.0
Zusätzliche kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen 9.1 9.3
Verlust gemäss Betriebskostenrechnungen nach REKOLE von H+ -9.0 -9.3

Das GZF blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück und weist mit einem Umsatz von 117 Millionen und einem Gewinn von rund Sechzigtausend Franken ein gutes finanzielles Ergebnis aus. Im stationären Bereich konnte mit 8‘614 stationären Austritten (2017: 8‘543) erneut ein Höchstwert erzielt werden. Den grössten Zuwachs (+10 Prozent) wurde im Bereich der Inneren Medizin verzeichnet. Der vorübergehende Rückgang in der Allgemein- und Viszeralchirurgie hängt zusammen mit dem strategischen Entscheid, den Operationsbetrieb am Standort Rheinfelden zu konzentrieren. Seither entwickelt sich dieser Bereich erneut positiv und zeigt, dass der Entscheid sich als richtig erweist. Nach dem Start der Klinik für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie im Mai 2017 hat sich dieser Bereich mit über 100 Fällen im 2018 gut entwickelt. Auch die Anzahl Geburten konnte im Jahr 2018 mit einem Zuwachs um 6.2 Prozent wieder deutlich gesteigert werden. So erblickten letztes Jahr 465 Kinder (2017: 438) das Licht der Welt an der Frauenklinik Rheinfelden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Akutspital betrug im Jahr 2018 4.3 Nächte. Auch der ambulante Bereich mit 45‘731 ambulanten Eintritten (2017: 42‘887) entwickelte sich positiv und wuchs um 6.6 Prozent. In den Pflegeheimen wurden 30'724 Pflegetage geleistet.

Wichtigste Kenndaten

  2018 2017 2016 2015
Akutspitäler        
Bettenbestand 128 131 135 134
Bettenbelegung* 78% 75% 73% 70%
Patienten (Austritte) 8'614 8'545 8'207 8'054
Geburten 465 438 473 486
Anteil Zusatzversicherte (ohne Säuglinge) 25.7% 24.9% 23.8% 24.8%
Pflegetage Akutpatienten* 37'160 37'021 36'819 36'060
davon Säuglinge* 1'686 1'647 1'772 1'854
Aufenthaltsdauer Akutpatienten (inkl. Säuglinge)* 4.3 4.3 4.5 4.5
Ambulante Eintritte 45'700 42'900 39'951 36'176
Pflegeheime        
Bettenbestand 97 94 107 122
Bettenbelegung* 87% 90% 83% 89%
Pflegetage 30'724 30'925 32'905 39'555

*Pflegetage nach SwissDRG gerechnet (ohne Austrittstag)

Weitere Zahlen und Fakten

– stationärer Bereich mit neuem Rekord

Stationäre Bereiche mit neuem Rekord
Stationäre Bereiche mit neuem Rekord

Im Jahr 2018 konnte erneut ein Höchstwert bei den stationären Austritten (8'614) erzielt werden . Damit verzeichnete das GZF ein Wachstum von 0.8 Prozent. Dieses ist hauptsächlich auf die Bereiche Medizin und Orthopädie zurückzuführen.

– Pflegeheimkapazität zugunsten der Akutbetreuung reduziert

Pflegeheimkapazität zugunsten der Akutbetreuung reduziert
Pflegeheimkapazität zugunsten der Akutbetreuung reduziert

Im Pflegeheim haben die erbrachten Pflegetage um 0.7 Prozent abgenommen und liegen im Jahr 2018 bei 30'724.

– weiteres Wachstum im ambulanten Bereich

Weiteres Wachstum im ambulanten Bereich
Weiteres Wachstum im ambulanten Bereich

Die positive Entwicklung im ambulanten Bereich geht auch im Jahr 2018 weiter. Mit 45'700 ambulanten Eintritten konnte ein Wachstum von 6.6 Prozent erzielt werden.

– Steigerung der Geburtenrate

Anzahl Geburten
Anzahl Geburten

Im Jahr 2018 konnte die Anzahl Geburten wieder deutlich gesteigert werden. 465 Geburten bedeuten einen Zuwachs von 6.2 Prozent.

– 225 Betten am GZF

225 Betten am GZF
225 Betten am GZF

An unseren zwei Standorten Rheinfelden und Laufenburg wurden im Jahresschnitt 2018 insgesamt 225 Betten betrieben. Dabei wird in Rheinfelden der Fokus stark auf den akutstationären Bereich gelegt während in Laufenburg vermehrt das Pflegeheim im Vordergrund ist.

– Personalbestand / Vollzeitäquivalente

Personalbestand
Personalbestand

Das GZF wird mit einem Personalbestand von 710 Vollzeitstellen geführt. Diese Vollzeitequivalente verteilen sich auf rund  930 Mitarbeitende, die sich täglich für das Wohl unserer Patienten engagieren.

– stationäre Fälle nach Kliniken

Stationäre Fälle nach Kliniken
Stationäre Fälle nach Kliniken

Den grössten Zuwachs verzeichnete die Medizin mit einem Plus von 10 Prozent. Der Rückgang in der Allgemein- und Viszeralchirurgie hängt mit dem strategischen Entscheid für  das Szenario 1+ in Laufenburg (Konzentration des Operationsbetriebs in Rheinfelden) zusammen. Nach dem Start der Klinik für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie im Jahr 2017 ist dieser Bereich mit über 100 Fällen gut angelaufen..

– Zuwachs bei ausländischen Patienten

Zuwachs bei ausländischen Patienten
Zuwachs bei ausländischen Patienten

Das GZF wird in den umliegenden Regionen immer besser wahrgenommen. Die grosse Mehrheit unserer stationären Patienten im Akutspital kommt jedoch nach wie vor aus "unseren" Spitalregionen Rheinfelden und Laufenburg. Im Vergleich zum Vorjahr haben vor allem die Austritte von Patienten aus dem Ausland zugenommen (+106).

– Mehr Notfalleintritte als Normaleintritte

minim mehr Notfalleintritte als Normaleitnritte
minim mehr Notfalleintritte als Normaleitnritte

Etwas mehr als die Hälfte unserer stationären Patienten werden notfallmässig in das Akutspital aufgenommen, da eine medizinische Behandlung umgehend notwendig ist. Im Jahr 2018 gab es somit deutlich mehr Notfalleintritte also noch im Jahr davor.

– Anteil Zusatzversicherter nimmt weiter zu

Anteil Zusatzversicherte nimmt weiter zu
Anteil Zusatzversicherte nimmt weiter zu

Mit 25.7 Prozent liegt der Anteil an Zusatzversicherten Patienten bei den stationären Austritten für ein Regionalspital auf einem beachtlich hohen Niveau.

– woher kommt unser Umsatz?

Woher kommt der Umsatz?
Woher kommt der Umsatz?

Der grösste Teil (66 Prozent) unseres Umsatzes erzielen wir aus dem stationären Bereich, in dem die Leistungen mit Fallpauschalen nach SwissDRG abgerechnet werden. Das restliche Drittel beinhaltet die ambulanten Behandlungen, die Pflegeheime sowie die übrigen Bereiche. Im übrigen Umsatz sind insbesondere der Rettungsdienst wie auch die Restaurationsbetriebe enthalten.

Anzahl stationäre Fälle, aufgeschlüsselt ...

– nach Hauptdiagnosekategorien

Anzahl stationäre Fälle nach Hauptdiagnosekategorien
Anzahl stationäre Fälle nach Hauptdiagnosekategorien

Die Hauptdiagnosekategorien (Major Diagnostic Categories – MDC) bilden eine erste Ebene zur Beschreibung der verschiedenen Diagnosegruppen in DRG-Systemen. Sie gliedern die DRG üblicherweise nach Organsystemen und Krankheitsentitäten. Die Grafik gibt einen Überblick über die häufigsten MDC am GZF. Die Mehrheit der Fälle sind der MDC 08 zugeordnet, in welcher vor allem Frakturversorgungen sowie orthopädische Behandlungen wie Kniearthroskopien und Gelenkprothesen enthalten sind. Eine hohe Anzahl weisen ebenfalls die Fälle mit der MDC 06 (Erkrankungen des Magen-Darmtraktes) und MDC 05 (Erkankungen des Herzens) aus. Basis der Auswertung ist der für das Jahr 2018 gültige SwissDRG-Fallpauschalenkatalog 6.0. Der Versionswechsel erfolgt jeweils mit dem Jahreswechsel, daher beziehen sich die Erhebungen nur auf das Kalenderjahr 2018.

– nach Operationsklassifikation

Anzahl stationäre Behandlungen nach Operationsklassifikation
Anzahl stationäre Behandlungen nach Operationsklassifikation

Basis für die Codierung der Operationen und Behandlungen ist der CHOP-Katalog (Schweizerische Operationsklassifikation). Die Grafik gibt einen Überblick über die Häufigkeit der Behandlungen am GZF. Die Auswertung erfolgt hier anhand aller dokumentierten Operationen und Interventionen. Für einen Fall können mehrere Operationen und Behandlungen durchgeführt werden. Da sich die Katalogwerke und damit die Codierungsrichtlinien jedes Jahr leicht ändern, ist ein Vorjahresvergleich der dargestellten Diagnosen und Prozeduren nur beschränkt möglich.

– nach Hauptdiagnosen

Anzahl stationäre Fälle nach Hauptdiagnosen
Anzahl stationäre Fälle nach Hauptdiagnosen

Zur Ermittlung einer DRG ist eine Codierung aller Diagnosen und Behandlungen erforderlich. Der ICD-Katalog (International Classification of Diseases) stellt die Grundlage für das Codieren der Diagnosen und Nebendiagnosen dar. Die Grafik gibt eine Übersicht über die häufigsten Hauptdiagnosen im GZF.
 Die hohe Anzahl an Fällen mit Hauptdiagnosen der Gruppe XIX korreliert mit dem hohen Anteil (über 50 Prozent) an notfallmässig eintretenden Patienten. Rückschlüsse auf übergeordnete Summenbildungen erweisen sich als schwierig. Grund dafür sind der hohe Differenzierungsgrad der Katalogwerke und die darauf basierende Zuordnung der Behandlungsfälle. So stimmt beispielsweise die an anderer Stelle angegebene Anzahl Neugeborener nicht mit der Anzahl der Fälle mit der Hauptdiagnose Z38.0 überein. Das ist darauf zurückzuführen, dass Neugeborene mitunter anhand weiterer Diagnosen beschrieben werden.

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