Bereiche im Detail

Medizin

► Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 3'082, davon 22.7% Zusatzversicherte
  • mittlere Verweildauer stationärer Patienten: 5.6 Tage
  • ambulante Eintritte: 7'746

► Highlights

Rheinfelden

  • Betten Ausbau in der spezialisierten Abteilung für Akutgeriatrie auf neu 20 Betten
     
  • Endokrinologische Sprechstunden in Rheinfelden in Kooperation mit der Endokrinologie des Universitätsspitals Basel
     
  • Bezug der gesamtsanierten Notfallstation mit neu geschaffenen Triageräumen mit Implementierung eines neuen Triagesystems.
     
  • Gestaltung neuer Räumlichkeiten für die Ärzteschaft (Rapportraum, Besprechungs- und Sprechstundenräume) und die Sekretariate in den Bereichen Diabetologie, Endokrinologie und Pneumologie

Laufenburg

  • März 2018: FHM vergibt der Medizinischen Klinik Laufenburg das Prädikat «hervorragend» als Medizinische Klinik B mit Anerkennung von 2 Jahren an die Weiterbildung zum FMH Allgemeine Innere Medizin. Hierzu erfolgte ein weiterer Ausbau der Weiterbildungsangebote für die Assistenzärzte: Neben den internen intensiven täglichen Teachings am Krankenbett und im Ultraschallraum, den üblichen Journal-Clubs und den lehrreichen Röntgenrapporten geleitet durch unsere Radiologen, erfolgen jede Woche Videokonferenzen mit den Kantonsspitälern KSBL in Liestal und KSA in Aarau.
     
  • September 2018: Im Zuge der Restrukturierung des gesamten Standorts Laufenburg im Frühjahr und Sommer 2018 gelang eine reibungslose Umsetzung der Vorgaben und damit die Umwandlung zu einer polyvalenten Medizinischen Klinik unter der Standortleiterin, Chefärztin Dr. med. Priska Grünig, mit folgenden Eckpunkten:

    Stationäre Innere Medizin und konservative/nicht-operative Allgemein- und Viszeralchirurgie und Traumatologie, Orthopädie und Handchirurgie mit 24 Betten auf Station, 4 zertifizierten Betten der Überwachungsstation (IMC) und einem interdisziplinären 24-Stunden Notfall

    Pflegeheim mit 70 Betten unter spitalärztlicher Betreuung mit kaderärztlicher Supervision

    Tägliche orthopädische und mehrmals wöchentliche viszeralchirurgische kaderärztliche Sprechstunde, verbunden mit Visite der stationären Patienten der entsprechenden Patienten auf der Abteilung sowie zusätzlich ein umfassendes ambulantes Sprechstundenangebot

    Ziel ist ein stufenweiser, bedarfsgerechter Ausbau dieses bestehenden und bewährten Angebots
     
  • Überdurchschnittliche Bewertung der Assistenzärzte: Das jährliche anonyme Rating unter den Assistenzärzten, das auf einer massgebenden Internetplattform publiziert wird, weist uns in allen Kategorien eine im Schweizer Vergleich überdurchschnittliche Bewertung aus und führte, ungeachtet der strategischen Neuausrichtung am Standort Laufenburg, zu einer Vielzahl von qualitativ hochstehenden Bewerbungen.
     
  • Ganzjährlich egelmässige Fortbildungsveranstaltungen und Treffen mit den Hausärzten in Form unseres «Stammtisches» wurden von unseren Zuweisern sehr geschätzt und zahlreich besucht.
     
  • Gesamthaft gute Entwicklung der Patientenzahlen: Auch dieses Jahr haben wir, wie in den Vorjahren, rund 1’300 medizinische Patienten stationär behandelt; dabei sind die von uns an unserem Standort mitbetreuten Patienten der operativen Disziplinen nicht miteingerechnet. Die Notfall-Dienste, welche wir den Hausärzten abends, nachts und an den Wochenenden abnehmen, haben für eine stark zugenommene Frequenz auf unserer Notfallstation gesorgt.
     
  • Ganzjährlich zahlreiche interdisziplinäre Publikumsveranstaltungen zu diversen medizinischen Themen.

Frauenklinik

► Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 1'515, davon 32.5% Zusatzversicherte (ohne Säuglinge)
  • mittlere Verweildauer stationärer Patienten: 3.7 Tage
  • Operationen: 988, davon 24.3% ambulant
  • Mammakarzinome:
    Anzahl Fälle mit Diagnose C50  231
    Davon mit Operation 192
  • Geburten: 458

► Highlights

  • Positive Entwicklung in der Geburtsabteilung: Anzahl der Geburten stieg von 438 im Jahr 2017 auf 465 im 2018 (+6.2%).
     
  • Verstärkung des Bereiches Geburtshilfe durch die Leitende Ärztin Beryl Scholtes
     
  • Unter der Leitung von Dr. med. Thorsten Selle verzeichnet das Beckenbodenzentrum einen erheblichen Anstieg bei komplexen Beckenbodeneingriffen. Erfreulicherweise verzeichnen wir Zuweisungen nicht nur von den ansässigen Frauenärzten, sondern auch von Hausarztpraxen in der Region.
     
  • Relevanter Ausbau von Kompetenzen im Bereich Komplementärmedizin am Interdisziplinären Brustzentrum Rheinfelden: Oberärztin Dr. med. Rosa Jochim schliesst erfolgreich ihre Ausbildung in Akupunktur ab; Oberärztin Dr. med. Stefanie Stirnberg ihre Ausbildung zur Therapeutin in Mind-Body-Medizin.
     
  • Steigende Behandlungszahlen am Interdisziplinären Brustzentrum Rheinfelden bestätigen die Wichtigkeit eines ganzheitlich ausgerichteten, integrativen Angebots. So wurden imJahr 2018 137 Patientinnen mit einer Erstdiagnose Brustkrebs behandelt.  

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kennzahlen
(inkl. Urologie, Hals-Nasen-Ohren)

  • stationäre Austritte: 1'565, davon 20.5% Zusatzversicherte
  • mittlere Verweildauer stationärer Patienten: 3.4 Tage
  • Operationen: 1'361, davon 24.7% ambulant
  • ambulante Eintritte: 6'145

Highlights

  • September 2018: Konzentration des Operationsbetriebes am Standort Rheinfelden. Am Standort Laufenburg werden weiterhin kleinere Eingriffe in Lokalanästhesie angeboten. Nicht-operative chirurgische Patienten werden in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Klinik für Innere Medizin weiterhin in Laufenburg betreut.
     
  • Oktober 2018: Dr. med. Ingo Engel nimmt als standortübergreifender Chefarzt die Leitung für den Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie auf.
     
  • Einführung einer neuen Sprechstunde für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Standort Laufenburg mit positivem Echo der ansässigen Hausärzte im oberen Fricktal
     
  • Abteilung Gastroenterologie unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Felix Schulte und Co-Chefarzt Dr. med. Christoph Steinborn wird bis Mitte 2019 komplett modernisiert: Die neue Abteilung wird hochmoderne und nach dem neuesten Stand ausgerichtete Räumlichkeiten mitsamt Ausstattung bereithalten.
     
  • Verstärkung des Teams durch den Oberarzt Dr. med. Önder Ögredici, mit Fokus auf den Aufbau einer türkisch-sprachigen Sprechstunde.
     
  • Vorbereitungen für eine Proktologische Sprechstunde
     
  • Weiterführen und –entwicklung der Krampfaderbehandlung durch die Dres. Jana Paschke und Branka Trajkova
     
  • Neues Visitenkonzept in der Viszeralchirurgie mit einer zentralen Teamvisite mittwochs und anschliessender Feedback-Runde. Darauf aufbauend die Weiterentwicklung der Sprechstunden mit Weichenstellung für spezielle Fragestellungen.
     
  • Diverse Publikums- und Fachvorträge

Traumatologie, Orthopädie und Handchirurgie

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 2'276, davon 27.9% Zusatzversicherte
  • mittlere Verweildauer: 3.7 Tage
  • Operationen 2'648, davon 27.4% ambulant
  • ambulante Eintritte: 13'130

Highlights

  • Verlagerung der Operationstätigkeit von Laufenburg nach Rheinfelden. In diesem Zuge Etablierung der ambulanten Behandlung von orthopädischen, handchirurgischen und traumatologischen Patienten am Standort Laufenburg mit täglichen Sprechstunden.
     
  • Deutliche Zunahme der ambulanten Behandlungen an der Klinik für Traumatologie, Orthopädie und Handchirurgie insgesamt. Dies durch die Umsetzung organisatorischer Massnahmen wie z.B.: des 7 x 24 x 365 Tage Notfalldienstes für das Claraspital Basel und das Spital Laufenburg, sowie durch den Ausbau der Sprechstundentätigkeiten an den Standorten Rheinfelden, Laufenburg und Frick.
     
  • Relevanter räumlicher Ausbau des Ambulanten Behandlungszentrums. Damit verbunden die Anstellung neuer Fachkräfte (Spezialisten des Fussteams, des Handteams und des Schulterteams).
     
  • Eröffnung des Eingriffsraumes im Ambulanten Behandlungszentrum am 1. Juli 2018. Dort können wir Eingriffe in Lokalanästhesie durchzuführen ohne Zuzug eines Anästhesisten. Dies ermöglicht eine zeitnahe und unkomplizierte Behandlung ambulanter Patienten in einem angenehmen Umfeld bei geringstem administrativen Aufwand.
     
  • Bildung von Behandlungsteams innerhalb der Klinik für die jeweiligen anatomischen Regionen (Teams für Schulter, Hand, Hüfte, Knie und Fuss).
     
  • Ausbau der Fusschirurgie durch Beförderung des Orthopäden Dr. med. Holger Penninggers zum Leitenden Arzt des Fussteams.
     
  • Anstellung von Dr. med. Wolfgang Birkner als Leitenden Arzt und Teamleiter Schulterchirurgie. Dr. Birkner ist ausgewiesener Spezialist der gelenkserhaltenden Orthopädie und der Arthroskopie am Schultergelenk.
     
  • Behandlung der Rhizarthrose (Daumensattelgelenksarthrose) mittels Gelenksersatz (ARPE-Prothese Fa. Zimmer): eigenes Symposium am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Handchirurgie in St. Gallen am 23.11.2018.
     
  • Aufnahme ins das interprofessionelle Programm zur Schulung von Chirurgen in der Handchirurgie durch die Firma Zimmer: «Surgeon to Surgeon» (S2S)
     
  • Entwicklung eines innovativen Arbeitszeitmodells für unsere Mitarbeitenden für mehr «Work/Life Balance»
     
  • Etablierung eines interdisziplinären Teams (aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Klinik für Traumatologie, Orthopädie und Handchirurgie) in der Varizenchirurgie unter der Leitung von Dr. med. Jana Paschke, Ärztliche Leiterin des Ambulanten Behandlungszentrums
     
  • Ganzjährliche Teilnahme und Vorträge an zahlreichen internationalen Symposien und Auszeichnung mit dem ersten Preis anlässlich der «Fraktur-Challenge» im Skills Lab Luzern (zum Thema Versorgung von distalen Radiusfrakturen)

Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 102, davon 26.5% Zusatzversicherte
  • mittlere Verweildauer: 5.2 Tage
  • ambulante Eintritte: 704
  • Operationen: 145, davon 13.1% ambulant

► Highlights

  • Start der Kooperation mit dem Bauchzentrum des Claraspitals Basel
     
  • Kooperationsstart der plastisch-chirurgischen Nachbehandlung der bariatrischen Patienten des Claraspitals Basel
     
  • Zertifizierung des Wundambulatoriums in Rheinfelden und Rezertifizierung des Wundambulatoriums in Laufenburg
     
  • Vertiefung der Kooperation mit dem Brustzentrum des Claraspitals Basel im Rahmen der Brustrekonstruktion

Plastische und Ästhetische Chirurgie

Kennzahlen

  • stationäre Austritte: 74
  • mittlere Verweildauer: 1.3 Tage
  • Operationen: 88, davon 19.3% ambulant
  • ambulante Eintritte: 536

Highlights

  • April 2018: Anschaffung eines Kryolipolysegerätes zur nicht-operativen Reduktion von lokalisiertem Fettgewebe mittels Kälte
     
  • Mai 2018: Vorlesungen an der University of Oradea durch Prof. Dr. med. Robert Oellinger zum Thema «Defekt-Deckung von Kopf und Körperstamm und Verbrennungschirurgie»
     
  • Juli 2018: Relaunch der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie unter dem neuen Namen AESTHEA mit entsprechend neuem Markenauftritt
     
  • August 2018: Fortbildung der Kosmetikfachschule in der AESTHEA durch Markus Schmitz zum Thema «Moderne Möglichkeiten der ästhetischen Körperformung»
     
  • September 2018: Ehrenamtlicher Einsatz mit operativer Tätigkeit von Prof. Dr. med. Robert Oellinger in Tosamaganga, Tansania, mit Interplast.
     
  • Oktober 2018 Workshop der Firma Allergan in der AESTHEA zum Thema «Faltenbehandlung im Gesicht»

Anästhesie

Kennzahlen

  • Rekord bei anästhesiologisch betreuten Patienten: 5345
  • Teilnarkosen: 2311
  • Vollnarkosen 3250
  • im Akutschmerzdienst betreute Patienten: 1293

► Highlights

  • Rund 5’400 anästhesiologisch betreute Patienten, wovon 40 Prozent in einem Regionalanästhesieverfahren operiert wurden.
     
  • Einführung des «Patient Blood Management» Konzeptes: Ein individuelles Behandlungskonzept mit den drei Säulen zur Optimierung einer Blutarmut vor einer Operation, zu fremdblutsparenden Massnahmen sowie zum rationalen Einsatz von Blutprodukten mit dem Ziel, die Patientensicherheit und das Resultat zu verbessern.
     
  • Optimierung der Operations-Abläufe durch eine effizienzsteigernde Top-10-Massnahmenliste einschliesslich IT-gestützter Darstellung der Operations-Kennzahlen und der Performance für die Mitarbeiter.
     
  • Ausbau und Weiterentwicklung der Präoperativen Anästhesiesprechstunde und Koordination mit der neuen «Interdisziplinären Präoperativen Sprechstunde der operativen Disziplinen»

Radiologie

► Kennzahlen

  • Magnetresonanztomographie-Untersuchungen: 3'075
  • Computertomographie-Untersuchungen: 3'731
  • Ultraschall/ Sonographien: 1'354
  • Röntgen: Untersuchungen der Organe: 10'927
  • Mammographien: 771
  • Fälle mit Radiologieleistungen:
    - spitalinterne Zuweisungen (ambulant und stationär): 15'096
    - externe Zuweisungen: 4'961

Highlight

  • Steigerung signifikanter Untersuchungszahlen

Pflege und Ökonomie

► Highlights

Akutspital Rheinfelden

  • Ausbau Pflege-Kompetenzen im Bereich «Stillen» für die Frauenklinik Rheinfelden: Einführung einer «Stillambulanz» sowie Stillweiterbildung für das ganze Pflege-Team Gynäkologie und Hebammen mit Erarbeitung und Umsetzung eines Stillkonzepts
  • Ausbau im Privatversichertenbereich: Neueröffnung einer erweiterten Privatabteilung mit 8 sehr hochwertig eingerichteten Einzelzimmern sowie Einführung eines erweiterten Privatserviceangebotes mit neu besetzten Stellen im Bereich Hotellerie

Akutspital Laufenburg

  • Prozessoptimierung im Bereich Überwachung (IMC) und Notfall sowie in den interdisziplinär betreuten Abteilungen
  • Vorbereitungsarbeiten auf das Überwachungsaudit nach ISO 9001-2015 in Laufenburg

Pflegeheime

  • Ernährungsmanagement im Pflegeheim mit Planung eines neuen Speisesaals in Laufenburg
  • Ausbau des Aktivierungsangebotes
  • Umsetzung des Konzepts Tiere im Pflegeheim mit den zwei Katzendamen «Woody» und «Lucky» in Laufenburg
  • Anpassung der Pflegedokumentation
  • Implementierung einer wöchentlichen Angehörigensprechstunde mit der Leitung Pflegeheime und dem Case Management in Laufenburg
  • Diverse Ausflüge und Festivitäten mit den Bewohnern des Pflegeheims

Pflegeprojekte

  • Über 50 Interne Audits auf allen Pflegeabteilungen zur stetigen Begleitung/Vorbereitung der ISO Überwachungsaudits und zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Pflegequalität
  • Rund 20 individuelle Fallbesprechungen
  • 12 Qualitätsforen in der Pflege
  • 12 Qualitätstreffen zum Thema Leistungserfassung
  • Implementierung der Stelle: Fachverantwortliche Pflege
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